Tobias Regner steht im Superstar - Finale
Teisendorf. Irgendwie war diesmal alles anders. Die Show war anders, die Stimmung war anders, die Kandidaten waren anders ... Und Tobias Regner mitten drin und weiter dabei. Mit einer tollen Leistung hat sich der 23-jährige Teisendorfer erneut eine Runde weitergesungen und steht nun zusammen mit Mike Leon Grosch im Finale von »Deutschland sucht den Superstar«, der Casting-Show bei RTL.
Nächsten Samstag werden die beiden unter sich den Superstar-Traum ausmachen. Ein Traum, der Tobias Regner auch Angst macht. Wie bereits in einem Gespräch mit unserer Zeitung so bestätigte er auch am Samstagabend erneut: Er möchte seine Musik mitgestalten und mitreden können. Ausgeträumt hat es sich hingegen für Vanessa Jean Dedmon. Die 18-Jährige hatte für ihre drei Titel einige Kritik einstecken müssen, nahm die Zuschauerentscheidung allerdings sehr tapfer hin: »Ich bin glücklich, so weit gekommen zu sein und freue mich unheimlich für Mike, dass er im Finale steht.«
Tobias Regner hat im Halbfinale, das bis zu 7,26 Millionen Zuschauer sahen, gezeigt, was er kann und was auch zu ihm passt: Er hat gerockt, mal härter, mal sanfter – aber es war eben der Tobi, der passt. Dass er selbst sich wohl gefühlt hat, hat man ihm auch angesehen – begeistert auch von der großen Unterstützung, die der Teisendorfer im Studio in Köln erfahren hat: Neben seiner Familie war auch ein Bus mit Freunden und Fans aus der Heimat angereist, darunter im übrigen auch Teisendorfs Bürgermeister Franz Schießl und einige Gemeinderäte.
Gleich der erste von drei Titeln, die die Kandidaten singen mussten, begeisterten Jury und Publikum gleichermaßen: »How you remind me« von Nickelback. »Das rockt, das rockt, das rockt! Hätte ich noch Haare, hättest Du meine Mähne fliegen sehen«, schwärmte Heinz Henn. »Das ist so, wie ich Dich sehen will«, ergänzte Sylvia Kollek und sprach damit sehr vielen Tobi-Fans aus dem Herzen. Selbst Dieter Bohlen meinte, diese Musik sei einfach seins. Und Tobi sollte, egal was passiert, in dieser Richtung weiter machen. Mit dem zweiten Lied »Here without you« von 3 Doors Down setzte Tobi gleich noch einen Kracher nach. Und Heinz Henn meinte nur: »Wenn du singst, vergesse ich manchmal sogar meinen Job. Dann sitze ich hier und genieße es einfach, Dir zu zuhören.«
Sehr emotional wurde die Show gegen Ende, widmete doch jeder der drei Kandidaten sein letztes Lied einer bestimmten Person. Mike sang für Vanessa, Vanessa für ihre Schwester und Tobi widmete den Cat-Stevens-Song »Father and Son« seinen Eltern: »Ihr habt mich immer unterstützt und ihr habt euch für mich aufgeopfert. Es freut mich echt und es motiviert mich, wie ihr euch immer wieder mit mir freut.« Tobi sei für ihn ein Star, weil er nicht nur weiß, wie man sich auf der Bühne präsentiere, sondern auch dahinter, sagte Jurymitglied Henn. Sylvia Kollek fand's einfach »Phänomenal!«. Tobi gehöre ins Finale ... und dahin kam er dann auch. Moderator Marco Schreyl sagte: »Er ist ein Bayer; mit seinem Gesang hat er aber längst ganz Deutschland erobert.« Nächsten Samstag wird sich das zeigen.
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